
Obst und Gemüse sind die Grundlage bei der Ernährung nach der LOGI-Methode (Foto: (c) Lilo Kapp, www.pixelio.de)
Die LOGI-Methode ist ein revolutionäres Ernährungsmodell, das von Stoffwechselspezialisten an der Medizinischen Fakultät der Harvard University entwickelt wurde. LOGI steht für „low glycemic and insulinemic diet“ (Ernährungsmethode zur Förderung eines niedrigen Blutzucker- und Insulinwertes). Die Experten einer der welweit führenden Forschungsinstitutionen in Sachen Gesundheit haben mit LOGI einen neuen Ernährungsansatz für jedermann konzipiert. Die uns allen wohlbekannte Ernährungspyramide gilt seit LOGI unter vielen Experten als überholt.
Gerade für Diabetiker ist die Anwendung LOGI-Methode nach Ansicht vieler Mediziner ein Muss. Denn die „LOGIschen“ Mahlzeiten lassen aufgrund ihrer Kohlehydrat-Armut den Blutzuckerspiegel und die Insulinausschüttung nur im geringen Maß ansteigen. Damit werden starke Blutzuckerschwankungen vermieden und der Insulinspiegel bleibt relativ niedrig.
Salat und stärkearmes Gemüse ( z.B. Paprika, Blumenkohl, Avocado, Möhren) sind die Basis bei der Ernährung nach der LOGI-Methode. Sie sollen und können täglich reichlich zugreifen. Wichtig ist hier auch die Zubereitung: Verwenden Sie Öle mit hohem Anteil an Omega-3-Fettsäuren wie Raps-, Lein- oder Walnussöl statt Omega-6-lastige Öle ( z.B. Sonnenblumen-, Maiskeim- und Distelöl). Auch Olivenöl ist eine gute Alternative.
Zu fettarmen Milchprodukten ( z.B. fettreduzierter Käse, Joghurt), Eiern, magerem Fleisch und Fisch, Nüssen sowie Hülsenfrüchten können Sie häufig greifen. Seltener sollten Sie Vollkornprodukte, Nudeln oder Reis essen. Fast komplett verzichten sollten Sie auf Weißmehlprodukte (z.B das klassische Frühstücksbrötchen) sowie auf Kartoffeln und Süßigkeiten.
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