
Mit dem Rauchen aufzuhören ist nicht leicht, mit der richtigen Einstellung aber zu schaffen (Foto: (c) Uschi Dreiucker, www.pixelio.de)
Rauchen ist out und das ist gut so. Besonders Jugendliche greifen immer weniger zur Zigarette, aber auch Erwachsene verabschieden sich vermehrt vom Glimmstengel.
Die strengen Nichtrauchergesetze und die ständig steigenden Preise für Tabakwaren zeigen ihre Wirkung. Der Trend geht heutzutage eindeutig in Richtung rauchfreie, gesündere Gesellschaft. Doch der Weg hin zum Nichtraucher ist mühselig und fordert den Betroffenen einiges ab.
Neben den körperlichen Symptomen der Nikotinentwöhnung wie Zittern und/oder Schweißausbrüche, die in der Regel nach wenigen Tagen wieder abklingen, kommt es zu den weitaus länger andauernden pychischen Entzugserscheinungen wie Unkonzentriertheit, Nervosität und Niedergeschlagenheit.
Sie können jedoch vieles tun, um die schwierige Entwöhnungsphase ohne Rückfall zu überstehen:
Aufhören beginnt im Kopf: Sie müssen fest entschlossen sein, den Zigaretten den Rücken zu kehren. „Ab- und zu noch eine rauchen“- das klappt so gut wie nie!
Nikotinpflaster oder -Kaugummis mindern in der ersten Zeit die schlimmsten Beschwerden wie Reizbarkeit oder Übellaunigkeit.
In den ersten Wochen sollten Sie Stress vermeiden. Wenn möglich, nehmen Sie sich Urlaub und verreisen Sie. Denn ein neues Umfeld kann von alten Gewohnheiten ablenken.
Machen Sie sich bewusst, dass der Zustand des Unwohlseins nicht ewig anhält. Die Entzugserscheinungen gehen vorbei, langsam aber sicher!
Gönnen Sie sich eine Belohnung von dem Geld, das Sie für Zigaretten ausgegeben hätten. Vorsicht ist aber mit kalorienreichen Leckereien aller Art geboten. Rauchentwöhnung kann ohnehin zur Gewichtszunahme führen, was manchen angehenden Nichtraucher so frustriert, dass er wieder zur Zigarette greift.
Behalten Sie das große Ziel im Auge: Ist die schwere Zeit erst überstanden, haben Sie das Bestmögliche für sich selbst getan. Denn Rauchen ist extrem ungesund und führt nicht selten zum Tod.
Lassen Sie sich ausführlich von Ihrem Arzt beraten. Er kann Ihnen mit medizinischen sowie therapeutischen Tipps zur Entwöhnung und mit der Aufklärung über die Folgen des Rauchens den dringend nötigen Beistand bieten.
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