Die Stärke der Menstruationsbeschwerden ist von Frau zu Frau verschieden. (c) Stephanie Hofschläger, ((c) Stephanie Hofschläger, www.pixelio.de)
Es gibt wohl keine Frau auf dieser Welt, die sich darüber freut, wenn „es mal wieder soweit ist“: Etwa alle 4 Wochen klopft die Mestruation an die Tür. Damit gehen Symptome wie Blutungen, Unterleibskrämpfe, Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme einher.
Bei der Ausprägung dieser Beschwerden gibt es jedoch enorme Unterschiede. Für viele Frauen ist ihre Periode höchstens eine lästige Nebensache. Andere wiederum haben über mehrere Tage hinweg starke Symptome wie etwa Krämpfe im Unterleib, Migräne, Erbrechen oder Durchfall.
Für diese nicht wenigen schweren Fälle besteht Therapiebedarf. Es gibt einige medikamentöse und nicht-medikamentöse Methoden den Regelbeschwerden vorzubeugen, wie beispielsweise:
der Verzehr von viel frischem Obst und Gemüse und der Verzicht auf Milch- und Weizenprodukte.
Entspannungs- und Meditationsübungen wie beispielsweise Yoga oder autogenes Training
die Einnahme der Antibabypille
psychologische Schmerztherapie (in sehr schweren Fällen)
der Verzicht auf Zigaretten
regelmäßiger Sport
Auch bei aktutem Auftreten der Beschwerden kann „frau“ etwas tun, um sich Linderung zu verschaffen:
Wärmebehandlungen (Wärmflasche oder heißes Bad)
Bauchmassagen
die Einnahme entzündungshemmender Schmerzmittel aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR)
die Einnahme von krampflösenden (spasmolytischen) Medikamenten
Akupressur oder Akupunktur
schmerzlindernde Tees (Schafgarbe, Johanniskraut, Kamillenblüten, Melisse)
möglichst viel Ruhe
Natürlich sollte die Einnahme von Medikamenten, auch wenn sie rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind, mit einem Arzt abgeklärt werden! Es kommt nämlich vor, dass sich andere gesundheitliche Probleme, wie beispielsweise Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes hinter den Regelschmerzen verstecken. Hier wird sich die Frau mit der Einnahme von Schmerzmitteln keinen Gefallen tun, denn diese belasten den Magen-Darm-Trakt zusätzlich. Letztlich muss jede Frau für sich selbst ausprobieren, was ihr am besten hilft, denn ein Patentrezept gibt es leider nicht.
Auch eine starke Regelblutung (Hypermenorrhoe), die nicht zwangsläufig mit großen Schmerzen einhergeht, sollte nicht unbehandelt bleiben. Dies kann zu Blutarmut (Anämie) führen. Symptome der Anämie sind Schwäche und Abgeschlagenheit, sodass der Alltag nicht mehr optimal bewätigt werden kann.
Oft können starke Blutungen während der Menstruation mit der Antibabypille sowie mit der Hormonspirale therapiert werden. Aber leider gilt auch hier: Jeder Körper reagiert anders und jede Frau muss ihre eigenen Erfahrungen machen, bis sie die richtige Behandlung für sich selbst entdeckt hat.
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