
Frittiert haben Pommes einen fast vier Mal so hohen Brennwert gegenüber rohen Kartoffeln (Foto: (c) Marc Finnern, www.pixelio.de
Übergewicht ist eines der am weitest verbreitetsten Gesundheitsrisiken in der westlichen Welt. Besonders problematisch ist dabei die Tatsache, dass immer mehr Kinder mit deutlich zu viel Gewicht zu kämpfen haben. Viele der kleinen Dicken bekommen es in der Folge früh im Leben mit Stoffwechselstörungen und orthopädischen Beschwerden zu tun. Dazu kommt die psychische Belastung, als übergewichtiges Kind von Gleichaltrigen häufig ausgegrenzt und gehänselt zu werden. Die betroffenen Kinder suchen in diesem Fall nicht selten Zuflucht im Essen, was das Problem zusätzlich verschärft und letztlich in einen Teufelskreis aus sozialem Außenseitertum und sich beschleunigender Gewichtszunahme führt. Hoher Blutdruck und hohe Blutfettwerte und sogar Diabetes sowie Haltungsschäden, die in der Vergangenheit als typische Zivilisationsleiden unter Erwachsenen galten, sind häufig die viel zu frühen Folgen noch im Kinder- und Jugendalter.
Gründe für die frühen überzähligen Pfunde gibt es einige. So machen Experten die mitunter ebenso omnipräsente wie aggressive Werbung für stark fett- und zuckerhaltige Lebensmittel verantwortlich und fordern deren Eindämmung durch die politischen Entscheidungsträger. Ein weiterer Punkt ist, dass Kinder, die meist von Erwachsenen unbeaufsichtigt essen, schneller dick werden, als jene, die in der Regel zusammen mit ihren Eltern die Mahlzeiten einnehmen. Wird die Tagesration dabei zusätzlich auf fünf oder mehr Einzelmahlzeiten verteilt, sinkt das Risiko für Übergewicht um 40 Prozent. Dass gerade bei den unter Kindern so beliebten Fast-Food-Anbietern mit ihren ohnehin schon stark fett- und zuckerhaltigen Produkten auch noch die Portionsgrößen permanent wachsen (Stichwort „Kingsize“), verschärft das Problem zusätzlich.
Leider wird Übergewicht bei Kindern noch immer von vielen Eltern überschätzt. „Das wächst sich mit dem Alter aus“, ist eine Binsenweisheit, die in der Realität kaum Bestand hat: mehr als vier von fünf dicken Kindern werden später auch zu dicken Erwachsenen. Doch was tun, wenn der Nachwuchs bereits zuviel Fett angesetzt hat? Eine Diät, die wie bei Erwachsenen die Essensmengen zu verschiedenen Zeiten vorschreibt, kommt für Kinder nicht in Frage. Stattdessen sollte eine sinnvolle Ernährung mit wenig Fett und Kalorien, dafür aber mit vielen Ballaststoffen angestrebt werden. Süßigkeiten sollten nicht ganz verboten werden, sondern auf mit den Eltern vereinbarte Mengen reduziert werden. Am wichtigsten für Kinder, die ihr Körpergewicht reduzieren müssen, ist aber die Unterstützung der Eltern, die ihrem Kind eine richtige Ernährung, im Idealfall verbunden mit regelmäßiger Bewegung, vorleben.
Informationen, welche Lebensmittel und Ernährungsweisen für Kinder geeignet sind, finden Sie auf der Homepages der Deutschen Gesellschaft für Ernährung www.dge.de und des Forschungsinstituts für Kinderernährung www.fke-do.de.
Eine der Hauptursachen von tödlich verlaufenden Schlaganfällen und Herztodfällen ist ein zu hoher Blutdruck. Nun haben sich Wissenschaftler der niederländischen Universität Wageningen zu Wort gemeldet, die in diesem Zusammenhang...[mehr]
Rauchen ist out und das ist gut so. Besonders Jugendliche greifen immer weniger zur Zigarette, aber auch Erwachsene verabschieden sich vermehrt vom Glimmstengel. Die strengen Nichtrauchergesetze und die ständig steigenden Preise...[mehr]
Wie gut die Abwehrkräfte unseres Körpers gegen bakterielle Infektionen oder Virusinfektionen gewappnet sind, hängt nicht zuletzt von einer ausreichenden Versorgung des Körpers mit Zink ab. Darüber hinaus erhöht eine ausreichende...[mehr]
Eltern haben jetzt einen weiteren guten Grund, das Rauchen aufzugeben: Einer neuen Studie der Uniklinik Heidelberg zufolge kann Passivrauchen bei Kindern zu Bluthochdruck (Hypertonie) führen.[mehr]
Die Ampel-Farben Rot, Orange (bzw. Gelb) und Grün kennt jeder. Selbst Menschen ohne Führerschein wissen, dass das rote Licht „Stopp“ bedeutet, während das grüne Signal die Weiterfahrt erlaubt. Orange/Gelb markiert den Übergang...[mehr]
Die LOGI-Methode ist ein revolutionäres Ernährungsmodell, das von Stoffwechselspezialisten an der Medizinischen Fakultät der Harvard University entwickelt wurde. LOGI steht für „low glycemic and insulinemic diet“...[mehr]
Anders als allgemein hin angenommen handelt es sich bei der Laktoseintoleranz nicht um eine Allergie oder eine Krankheit. Im Gegenteil: die Unverträglichkeit von Milchzucker stellt - weltweit betrachtet - den Normalfall dar....[mehr]