
Mit Keuchhusten infizierte Jugendliche und Erwachsene stellen für Säuglinge eine große Gefahr dar (Foto: (c) Maria Lanznaster, www.pixelio.de
„Ist man erst aus dem Kindesalter raus, bekommt man auch keinen Keuchhusten mehr“ - diese Annahme ist ebenso weit verbreitet wie grundfalsch: Etwa 70 Prozent (!) aller Krankheitsfälle betreffen Jugendliche und Erwachsene, denn kaum jemand, der dem Grundschulalter entwachsen ist, frischt seine Impfschutz gegen Keuchhusten (Pertussis) auf.
Die hochansteckende Erkrankung geht mit wochenlangen heftigen Hustenanfällen einher und kann bei Säuglingen lebensbedrohlichen Atemstillstand hervorrufen.
Da Babys aber erst ab dem dritten Monat geimpft werden dürfen und somit in ihrer ersten Lebenszeit dem Keuchhusten-Erreger (Bakterium Bordetella pertussis) schutzlos ausgeliefert sind, sollte dessen Verbreitung möglichst stark eingedämmt werden. Jeder Betroffene ist potentieller Überträger der gefährlichen Bakterien und
der einzig wirksame Schutz gegen die Erkrankung bleibt die Vorbeugung. Im Verlauf der Krankheit können nämlich nicht mehr die Ursachen bekämpft - sondern nur noch die Symptome gemindert werden.
Auch die STIKO (Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut) hat reagiert und kürzlich eine Impfempfehlung für Erwachsene ausgesprochen. Der Gang zur Keuchhusten-Impfung, die beispielsweise im Rahmen der Tetanus-Diphtherie-Auffrischung stattfinden kann, hat durchaus einen sozialen Aspekt: Sie können nicht nur sich, sondern auch andere - besonders die Kleinsten - schützen!
Eine englische Studie, die die Häufigkeit von Amputationen auf der britischen Insel untersucht hat, kommt zu dem Schluss, dass sich die Zahl der Amputationen bei Typ-2-Diabetikern innerhalb zehn Jahren um über 70 Prozent erhöht...[mehr]
Ersten Hinweisen zufolge können die nach einer Darmoperation meist auftretenden Beschwerden (Blähungen, Übelkeit) durch das Kauen von Kaugummi gelindert werden. Eine Analyse von fünf kleineren Studien in London an insgesamt 158...[mehr]
In Bayern haben sich die Kassenärztliche Vereinigung und die Krankenkassen auf Zuschläge für belegärztliche Leistungen und ambulantes Operieren geeinigt - Entscheidung in Berlin[mehr]
Die Medizin-Nobelpreisträger 2009 lösen das Rätsel des Alterns und geben der Krebstherapie neue Impulse.[mehr]
Obwohl schon viel Aufklärungsarbeit geleistet wurde, werden laut SPIEGEL-Magazin (Nr. 37 vom 07.09.2009) in Deutschland jährlich noch immer 4000 Kinder mit alkoholbedingten Schädigungen geboren. Laut einer Umfrage des...[mehr]
Stellen Sie sich vor, Sie sind niedergelassener Arzt und behandeln einen Patienten, der zur Therapie seiner Krankheit(en) Medikamente für 500 bis 600 Euro pro Quartal benötigt. Gleichzeitig wissen Sie, dass die offizielle...[mehr]
Mit der Einführung des Gesundheitsfonds zum 01. Januar 2009 wurde der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für alle Kassen verbindlich auf 15,5 Prozent festgelegt. Da der bis dahin gültige individuelle...[mehr]